Gingivitis oder Zahnfleischentzündung

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Die verschiedenen Formen einer Gingivitis lassen sich in akuten und chronischen Verlauf unterteilen.

Eine Akute Gingivitis beginnt meisten in den Interdentalräumen (Zahnzwischenräumen) oder an den Stellen, die beim Putzen nicht erreicht werden können. Sie kann sich weiter verschlechtern oder chronisch werden.

Kommen Faktoren wie Stress, häufiger Alkohol-, Kaffeegenuss und Rauchen hinzu wird die Entzündung weiter gefördert und es kann zur Eiterbildung kommen. Dann treten starke Schmerzen auf, die Gingiva (Zahnfleisch) wird leicht verschieblich und lässt sich ablösen. Die Entzündung kann auf die Schleimhaut der Mundhöhle übergreifen (Stomatitis). Der Betroffenen leidet zusätzlich unter leichten Fieberzeichen und hat einen starken unangenehmen Mundgeruch (foetor ex ore). Eine Behandlung ist dringend erforderlich. Meist ist die Zahnreinigung nur unter örtlicher Betäubung möglich.

In den meisten Fällen einer akuten Gingivitis klingt diese ab und nimmt einen chronischen Verlauf. Oft stellt sie die Vorstufe einer Parodontose dar und verläuft unbemerkt vom Betroffenen ab. Sie ist mit die häufigste Erkankung in der Bundesrepublik. Wird eine konsequente Prophylaxe betrieben, die aus regelmäßigem Putzen mit Reinigung der Zahnzwischenräume und einer Professionellen Zahnreinigung (PZR), mindestens einmal im halben Jahr besteht, lässt sich die Entzündung durch die natürliche Regenerationskräfte des Körpers bekämpfen.

Eine gute Prophylaxe ist im Allgemeinen die beste Möglichkeit einer Gingivitis und deren Folgen vorzubeugen.

Besondere Ursachen einer Gingivitis sind eine allgemeine, das heißt im gesamten Körper auftretende Entzündung der Schleimhäute oder haben hormonelle Schwankungen als Ursache. Diese treten in der Pubertät, in der Menopause, dem Klimakterium der Frau oder bei Einnahme von Kotrazeptiva ("Pille") auf.

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Ratgeber Zahnmedizin wurde zuletzt am 22. June 2021 um 00:00:08 Uhr aktualisiert.