Durchbrechen der Kariesspirale mit Zahnzucker (Xylit)

Die Kariesspirale beginnt meist ganz harmlos mit einer



  1. kleinen Zahnfüllung
  2. dann große Zahnfüllung
  3. dann Zahnkrone
  4. dann Wurzelbehandlung
  5. dann Zahnverlust und kleine Brücke oder Implantat
  6. dann Implantatverlust und Teilprothese
  7. und letztendlich die Vollprothese


dazwischen liegen oft Jahrzehnte voller Angst, Scham und sehr hohen Kosten.

Kommt Ihnen diese "Zahnkarriere" irgendwie bekannt vor, vielleicht etwas abgewandelt? Dann sind auch Sie bereits mittendrin und auf dem besten Weg mit 60 Jahren Teil- oder Totalprothesen zu tragen.



Kariesbekämpfung eine lebenslange Herausforderung


Den Kampf gegen Karies müssen sie allein führen, ihr Zahnarzt kann sie nur unterstützen!


Ist Ihnen diese Tatsache wirklich bewusst?


Nehmen wir an ihr Zahnarzt hat alle "Karieslöcher" optimal mit Füllungen versorgt und anschließend per professioneller Zahnreinigung alle harten (Zahnstein) und weichen (Plaque) Zahnbeläge entfernt.

Karies ist damit nicht vorbei, denn einmal infiziert, bleibt ihr Mundraum lebenslang von Kariesbakterien besiedelt. Und diese Bakterien sind schnell. Sie benötigen nur ca. 24 Stunden um neuen Zahnbelag zu bilden und einen erneuten Kariesangriff zu starten.



Zähne putzen und Zahnzucker (Xylit) helfen


Was hilft, ist die tägliche, gründliche Entfernung der Zahnbeläge durch das bekannte Zähneputzen.

Die vollständige Entferung der Beläge ist dabei entscheidend!
Im Frontzahnbereich gelingt dies den meisten noch recht gut. Erheblich schwieriger gestalltet sich der Backenzahnbereich. Hier wird gerade in den Zahnzwischenräumen Zahnbelag oft nicht komplett beseitigt. Die Konsequenz ist Karies, welche bei vielen Menschen immer im Backenzahnbereich beginnt. Mit dem Märchen von schlechten Zähnen hat dies nichts zu tun.


Zahnzucker (Xylit) hilft genau hier


Die zusätzliche Anwendung von Zahnzucker (Xylit) senkt das Kariesrisiko um über 80 Prozent, wie internationale Xylit Studien belegen.

Vereinfacht formuliert bedeutet dies,
dass nur jeder fünfte Patient erneut an Karies erkrankt, der Zahnzucker regelmäßig anwendet.


Wie wirkt Zahnzucker (Xylit)


Zahnzucker hat mehrere positive Eigenschaften:

  • Kariesbakterien wandeln Zucker und andere für sie verwertbare Kohlenhydrate in zahnschädliche Milchsäuere um. Die Anwesenheit von Xylit verhindert dies.
     
  • Löst sich Xylit im Mund auf, so fördert dies die Speichelbildung. Calciumphosphat, im Speichel reichlich enthalten, trägt wesentlich zur Bildung und Härtung des Zahnschmelz bei.
     
  • Zudem verdünnt Speichel vorhandene Säuren im Mundraum und erhöht den pH-Wert. Dies reduziert die Bildung und Anlagerung von Zahnbelag, da hierzu ein saueres Millieu nötig ist. Denn nur bei pH-Werten unter 5 können die Kariesbakterien verklumpen und so Beläge bilden.
    Ohne Zahnbelag - keine Karies



Zur Kariesprophylaxe Xylit mehrmals täglich anwenden:


Am besten nach jeder Mahlzeit einen halben Teelöffel Xylit im Mund auflösen lassen (nicht zerbeißen) und dann für 1-2 Minuten den Mund damit spülen. Danach schlucken oder ausspucken. Alternativ können Sie auch Xylit-Kaugummis oder Xylit-Bonbons verwenden.

Bitte beim Kauf beachten, dass die Kaugummis oder Bonbons ausschließlich mit Xylit gesüßt sind. Viele Angebote von Supermärkten enthalten bei Experten strittige Zutaten, wie Aspartam, Acesulfam K oder BHA. So stehen das in Deutschland zugelassene BHA, sowie Aspartam im Verdacht Krebs zu fördern. In Österreich ist BHA verboten. Deshalb raten wir von solchen Kaugummis oder Bonbons dringend ab.


Durchbrechen Sie die Spirale aus Karies, bohren, neuer Karies, wieder bohren, solange Sie noch eigene Zähne haben.


Auszug der zahnmedizinischen Organisationen die Xylit / Zahnzucker zur Kariesprävention empfehlen:

  • seit 1988 - in Finnland die "Suomen Hammaslääkäriliitto"
     
  • seit 1989 - in Schweden die "Sveriges Tandläkarförbund"
     
  • seit 1990 - in Norwegen die "Den Norske Tannlegeforening"
     
  • seit 1992 - in Großbritannien die "British Dental Health Foundation"
     
  • seit 1993 - In Irland die "Irish Dental Association"
     
  • seit 1996 - in den Niederlanden die "Nederlandse Vereniging van Tandartsen"
     
  • seit 2006 - in den Vereinigten Staaten die "American Academy of Pediatric Dentistry, AAPD"
     


Zahnzucker statt Karies - von Zahnärzten empfohlen


Zahnzucker - gesunde Süße


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Mit zahngesunden Grüßen
Ihr DieEndverbraucher-Team





Letzte Aktualisierung dieser Seite am 01.04.2016 08:01 Uhr. 


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